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Nicht vergangen, nicht vergessen – Vier Monate russischer Krieg gegen die Ukraine!

Vor vier Monaten begann russlands Überfall auf die Ukraine. Seitdem ließen zehntausende Ukrainer ihr Leben, darunter Soldaten, die ihre Heimat, ihre Freiheit und die Demokratie verteidigten, aber auch Zivilisten, die den unzähligen Kriegsverbrechen der russischen Armee zum Opfer fielen. Ein Ende des Krieges ist nicht abzusehen. putins Bestreben, die nationale Unabhängigkeit der Ukraine auszulöschen, wird erst befriedigt sein, wenn das gesamte Land in Schutt und Asche liegt und das ukrainische Volk gänzlich seiner Tyrannei unterworfen sein wird. Doch selbst dann wird sein imperiales Großmachtstreben nicht haltmachen, sondern sich weiter nach Westen wenden, weshalb ein Sieg der Ukraine im Interesse aller europäischen Bürger ist.
Während ukrainische Soldaten ihr Leben dafür opfern, um die größte Landarmee der Welt aufzuhalten und damit auch für uns hier in Deutschland kämpfen, fangen deutsche Bürger an, sich an die Bilder und Berichte des Krieges in der Ukraine zu gewöhnen. Die Empörung über den russischen Überfall weicht zunehmend einer Gleichgültigkeit à la „im Osten nichts Neues“ und die Motivation zur Unterstützung der Ukraine sinkt. Man beklagt immer mehr die Folgen des Krieges für einen selbst, wie steigende Energiepreise, erhöhte Inflation und die Knappheit an Sonnenblumenöl. Der eigene Wohlstand scheint für viele deutsche ein größeres Problem zu sein als das Sterben und Leiden in der Ukraine und die Gefahr für unsere Lebensweise, Freiheit und Demokratie, die der russische Angriff darstellt.
Währenddessen spielt Bundeskanzler Olaf Scholz weiter ein doppeltes Spiel. Er verspricht regelmäßig die von den ukrainischen Streitkräften dringend benötigten Waffen, aber verzögert deren Lieferung, weil er sich die Möglichkeit bewahren will, künftig die Rolle eines „ehrlichen Maklers“ bei Verhandlungen zwischen der Ukraine und russland für ein Minsk 3 zu spielen. Durch diese praktische Untätigkeit wird nicht nur Deutschlands Zuverlässigkeit als Mitglied der westlichen Welt in Frage gestellt, sondern es ist gerade auch in Anbetracht unsere eigenen Geschichte eine Schande, dass unsere Regierung nicht alles dafür macht, um den völkerrechtswidrigen Angriff eines Diktators auf Freiheit und Demokratie, mit dem erklärten Ziel der Auslöschung der Ukraine, abzuwehren.
Deshalb wollen wir euch zu einer Kundgebung am Montag, den 27.06.2022 von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr auf dem Nikolaikirchhof in Leipzig einladen, um mit uns für echten Frieden, Freiheit und Demokratie zu demonstrieren, den unzähligen ukrainischen Opfern des faschistischen Vernichtungskrieges zu gedenken und ein Zeichen zu setzten, dass wir mit der Untätigkeit unserer Regierung und der fehlenden Bereitschaft eines Teils der deutschen Bevölkerung, für unsere Lebensweise einzustehen, nicht einverstanden sind. Diese Lebensweise wurde in Ostdeutschland unter anderem durch die „friedliche Revolution“ erkämpft und wie kaum zuvor ist es heute notwendig, sie zu verteidigen. Deshalb freuen wir uns über alle, die bereit sind, sich dafür einzusetzen und an unserer Kundgebung teilzunehmen.
