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Stop Ecocide in Ukraine!

Heute Morgen sprengten die russischen Faschisten den Kachowka-Staudamm im Gebiet Cherson. Die Sprengung des Damms ist ein weiteres russisches Kriegsverbrechen und als Einsatz einer Massenvernichtungswaffe zu betrachten. Der ukrainische Präsident Selenskyj warnte letzten Oktober davor, das russische Militär habe den Damm vermint und könne ihn sprengen. Er bat die internationale Gemeinschaft, eine Beobachtermission zu entsenden, um die Sicherheit des Damms zu gewährleisten, doch seine Bitte fiel auf taube Ohren.
Der russische Faschismus begeht mit der Sprengung des Damms nicht nur ein Kriegsverbrechen, sondern auch einen Ökozid. Durch die unkontrollierte Überflutung des Gebiets werden etliche Tiere getötet und die Natur zerstört. Die Sprengung des Damms verfolgt auch eine genozidale Absicht, weil sie die Existenzgrundlage von hunderttausenden Menschen in der Region vernichtet. Außerdem werden durch den Abfluss des Wassers aus dem Dnipro russische Minen freigelegt, die etliche zivile Opfer zur Folge haben können. Das Wasser aus dem Kachowka-Stausee ist nötig, um die Sicherheitssysteme des Kernkraftwerks Saporischschja, des größten AKWs in Europa, zu kühlen. Russland setzt mit der Sprengung des Damms die Sicherheit ganz Europas aufs Spiel, um die ukrainischen Truppen vor der Überquerung des Dnipro im Zuge der anstehenden Gegenoffensive zu hindern.
Mit der Sprengung des Kachowka-Staudamms hat sich wieder einmal gezeigt, dass Russland ein terroristischer Staat ist, der vor nichts halt macht, um die Ukraine in einem genozidalen Vernichtungskrieg auszulöschen. Deshalb rufen wir für heute, den 06.06.2023, von 18 Uhr bis 20 Uhr zu einer Kundgebung auf dem Richard-Wagner-Platz auf. Wir wollen bekunden, dass Russland ein Terrorstaat ist und Spenden für die Flutopfer sammeln. Wer nicht zur Kundgebung kommen kann, kann an Vostok SOS spenden, die Flutopfern vor Ort helfen: https://vostok-sos.org/en/i-wanna-help/rekvizyty-dlia-hroshovoho-perekazu/
